Fensterreinigungen in Verwaltungen

Die regelmäßige Reinigung der Fenster ist eine essenzielle Aufgabe, gerade in Büro- und Verwaltungsgebäuden. In diesen Einrichtungen kommt es allerdings nicht bloß auf den adäquaten Reinigungsvorgang an. Durch die Größe des Gebäudes und der Vielzahl der dort arbeitenden Menschen müssen noch weitere Faktoren berücksichtigt werden.

Grundlagen der Reinigung

Es ist immer sinnvoll, einen externen Dienstleister mit der Aufgabe der Fensterreinigung zu betrauen. Bei der Auswahl sollte auf keinen Fall nur auf den Preis geachtet werde, da dieser nur in wenigen Fällen ausschlaggebend für den hinterher erlangten Reinigungsgrad darstellt. Wichtig ist, dass das betreffende Unternehmen über alle Grundlagen der Reinigung verfügt. Dazu zählt einerseits die theoretische Ausbildung, um auf alle Faktoren gefasst zu sein. Schließlich kommt es gerade in Verwaltungen oft zu Zwischenfällen, auf die man nicht mit einer routinierten Lösung reagieren kann. In diesem Fall wäre wichtig, seinen theoretischen Wissensschatz zu Hilfe zu nehmen und sich einen passenden Ausweg zu überlegen.

Abgesehen davon kommt es ebenfalls darauf an, über professionelles Equipment zu verfügen. Das hat nicht nur zur Folge, dass die Arbeit gründlich vonstattengeht, sondern wirkt sich auch auf der Zeitebene positiv aus. Je besser die Ausrüstung der Angestellten, umso schneller können voranschreiten. Am Ende kann sich durch gewissenhafte und professionelle Arbeit sogar eine Ersparnis ergeben. Darüber hinaus sind aber noch weitere Reinigungsfaktoren zu berücksichtigen, so zum Beispiel die Eigenschaften der Fenster. Es gilt tunlichst zu beachten, ob es sich um gewöhnliche Fenster ohne besondere Funktion handelt oder aber um beschichtete Glasoberflächen. Bei der ersten Variante gibt es keine speziellen Vorschriften zu beachten. Dort kann jeder Fensterreiniger ohne beachtenswerte Faktoren vorgehen. Anders sieht es hingegen bei beschichteten Fenstern aus.

Die Beschichtung solcher Glasoberflächen wurde erzeugt, um eine bestimmte Funktion zu erfüllen. So gibt es beispielsweise Sonnenschutzfenster, die mit einer Art Verspiegelung arbeiten. Deshalb darf es bei der Reinigung auf keinen Fall passieren, dass diese Beschichtung zu Schaden kommt. Denn das würde nicht nur die Optik, sondern auch die weiterführende Funktion des Fensters ruinieren. Gerade an dieser Stelle müssen Fensterreiniger genau aufpassen. Ehe mit dem Säuberungsprozess begonnen werden kann, sind also die Eigenschaften der Fenster zu prüfen. Es muss eindeutig festgestellt werden, ob eine entsprechende Beschichtung vorliegt und welche Maßnahmen man ergreifen muss, um sie langfristig zu schonen.

Organisation und Reinigungsbereiche

Um die Fenster in einer Verwaltung zu säubern, muss zwangläufig ein großer organisatorischer Aufwand betrieben werden. Das ist maßgeblich der Größe des Gebäudes und der Anzahl der arbeitstätigen Menschen geschuldet. Doch ein kompetenter Dienstleister sollte auch mit diesen Problemen ohne Weiteres fertig werden. Im Prinzip müssen zwei wichtige Faktoren beachtet werden.

Zum einen müssen alle Räume mit zu reinigenden Fenstern ausfindig gemacht werden. Es wäre nämlich überaus ärgerlich, im Zuge der Generalreinigung einige Glasoberflächen auszulassen. Diese müssten später nachbearbeitet werden, was nicht nur zusätzlichen Aufwand, sondern in vielen Fällen auch zusätzliche Kosten bedeutet. Es empfiehlt sich daher, einen detaillierten Plan aller zu reinigenden Fenster aufzustellen und die vorhandenen Angestellten entsprechend zu vermitteln. Des Weiteren muss klar gemacht werden, dass an den Tagen der Reinigung ein problemfreier Zutritt zu allen betroffenen Räumen vorhanden sein muss. Müsste bei vielen Räumen erst um Zutritt gebeten werden, ergäbe sich am Ende wieder eine enorme Verzögerung. Diese kann man durch eine sorgfältige und vorausschauende Planung allerdings ganz einfach umgehen.

Abgesehen vom freien Zutritt zu allen notwendigen Räumen muss noch etwas Anderes gewährleistet sein. So muss ein Raum nicht nur betretbar sein, sondern muss sich auch in einer Art präpariertem Zustand befinden. Es würde ebenfalls zu großen Verzögerungen führen, wenn die Reinigungsfirma zunächst für das Freiräumen der Fensterbretter sorgen müsste. Deshalb muss dieser Arbeitsschritt schon im Voraus bedacht und ausgeführt werden. Im Zuge sollte auch der gesamte Fensterbereich in jedem einzelnen Raum zugänglich gemacht werden. Befinden sich also sperrige Möbelstücke oder andere Gegenstände im Weg und verhindern so das problemlose Erreichen des Fensters, muss zeitig an einer Lösung gearbeitet werden. Erst, wenn man diese beiden Schritte voraussetzt, kann ein genauer Zeitplan erstellt werden. Umso wichtiger ist es, sie zu beachten.

Arbeiten im öffentlichen Raum

Gerade, wenn es zur Arbeit in Verwaltungen oder ähnlichen Einrichtungen kommt, sind viele rechtliche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. So muss akribisch auf den Arbeitsschutz und -sicherheit geachtet werden. Dazu zählt auch eine entsprechende Aufklärung in Bezug auf die Gefahrstoffverordnung. Es ist nicht zulässig, auf sämtliche chemische Mittel zurückzugreifen, selbst, wenn sie Erfolg bezüglich des Reinigungsprozesses versprechen. Einerseits ist hierbei die Gesundheit der arbeitenden Menschen zu berücksichtigen. Denn nicht selten entstehen bei der Verwendung einiger Chemikalien giftige Dämpfe, die wiederum eingeatmet werden und lang- oder kurzfristig zu Schäden in den Atemwegen oder dem restlichen Organismus führen. Doch die Schäden solcher Mittel sind nicht immer organischer Natur. Bei unsachgemäßer Benutzung kann auch die Glasoberfläche beschädigt werden, was gerade bei beschichteten Fenstern eine große Rolle spielt. Hier muss zunächst die Art der Beschichtung ermittelt werden, um sich hinterher auf eine geeignete Reinigungsart einstellen zu können.

Abgesehen von der Gefahr- und Biostoffverordnung muss noch weiteren Durchführungshinweisen entsprechende Relevanz beigemessen werden. So kann zum Beispiel die Arbeitskleidung zu einem wichtigen Faktor werden, sofern man die Arbeitsumstände genau analysiert. Nicht immer ist eine ausgiebige Schutzkleidung vonnöten. Trotzdem kann es nicht schaden, im Zuge des einen oder anderen Reinigungsprozesses über eine solchartige Ausstattung nachzudenken.

Schadensfälle und Umweltschutz

Sofern alle Vorkehrungen getroffen sind, kann der Reinigungsprozess endlich beginnen. Doch eine erfolgreiche Phase der Vorbereitung ebnet leider nicht den Weg für ein ausschließlich vom Erfolg behaftetes Ergebnis. Denn es kann immer wieder zu verschiedensten Schadensfällen, wie zum Beispiel Verätzungen oder Vergrauungen kommen. An dieser Stelle gilt es einerseits, die Arbeiter über die rechtlichen Grundlagen aufzuklären, um die Schuldfrage nicht orientierungslos im Raum stehen zu lassen. Gleichzeitig ist es unerlässlich, entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen, solang es noch Aussicht auf Besserung der Lage gibt. Am besten schützt man sich vor unerwünschten Ereignissen allerdings durch eine ausgewogene Aufklärung im Voraus.

Diese muss übrigens auch dazu beitragen, dass alle vorgegebenen Formen des Umweltschutzes berücksichtigt werden. Durch ein umweltbewusstes Reinigen steht nicht nur das gesamte Unternehmen in gutem Licht dar, man schützt sich auch vor strafrechtlichen Verfahren. Und das wiederum spart möglicherweise große Kosten ein. Zudem ist unbedingt auf eine Nachhaltigkeit der Arbeitsvorgänge zu achten.

Organisatorische Hilfestellungen

Um sämtlichen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, können Hilfestellungen wie Checklisten sehr sinnvoll sein. Auf diese Weise umgeht man die Wahrscheinlichkeit, wichtige Arbeitsschritte zu vergessen und gerät hinterher nicht in Bedrängnis. Ebenso sollte man sich mit entsprechenden Maßnahmen zum Kontrollmanagement auseinandersetzen. Als abschließender Schritt kann eine Beurteilung von Reinigungsleistungen sowohl als Motivation als auch als Warnung dienen. Das Ziel sollte allerdings nicht sein, Arbeitskräfte zu verängstigen und unnötig unter Druck zu setzen.